Sportakrobatik - In Portugal noch nicht auf Hochtouren

Vordere Finalplätze für die Sportakrbaten vom Vfl Schwerin beim World-Cup in Portugiesisch noch nicht auf Hochtouren 

 Schwerin/Maia – Zwei Wochen vor Beginn  der Weltmeisterschaften der Sportakrobatik reisten fünf Sportakrobatinnen aus Schwerin mit der Nationalmannschaft zum internationalen Cup nach Portugal. Über 800 Teilnehmer nutzten dort die Möglichkeit, um sich vor dem großen Wettkampf in China zu messen. Mit Bronze und einem vierten Platz setzten die Schwerinerinnen bei den starken Nationen wie England, Belgien und Portugal ein Achtungszeichen.

Trotz der vorderen Platzierungen waren die Mädels von Trainerin Karola Mevius noch nicht zufrieden mit ihren Ergebnissen. Zu viele kleine Fehler und Unsicherheiten nervten die hochmotivierten Spitzensportlerinnen. In der Feinabstimmung ließen die neuen Übungen noch einiges offen.Camille Herrmann und Lilly Kutta zeigten bei den Junioren 13-18 nach Unsicherheiten im Training in einigen Elementen gute Wettkampfleistungen. Sie turnten die schwierigen Elemente standsicher. So zogen sie nach zwei Übungen sogar auf dem zweiten Platz hinter den starken Europameisterinnen ins Finale ein. In der anmutigen Kombiübung behielten sie bei allen schwierigen Elementen die Nerven und punkteten. Doch dann, in einem sonst so stabilen Schlusselement, büßten sie wichtige Punkte ein und landeten in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. „Bronze ist gut, aber zufrieden sind wir damit nicht“, stellte Karola Mevius anschließend fest. "In China werden weitere starke Formationen der Weltspitze am Start sein. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“ 

Auch das Trio mit Michelle Mausolf, Shirley Klier und Gofran Solh waren noch nicht im Einhundertprozent-Modus. Viel zu vorsichtig zeigten sie der starken Konkurrenz ihre Pyramiden und ihre Dynamik-Elemente. Doch sie kamen noch nicht überzeugend genug für die Kampfrichter rüber. Mevius: „Wir sind leider noch nicht da, wo wir hin müssen, um bei der Weltmeisterschaft sicher ins Finale einziehen zu können. In den nächsten Tagen müssen wir weiter hart an uns arbeiten."

 

 

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